Die Geschichte des Unternehmens

 
Das Unternehmen wurde 1948 als Gewerbebetrieb gegründet. Geschäftsgegenstand war der Schlossereibetrieb, der sich mit der Herstellung von Steinbearbeitungsmaschinen beschäftigte, sowie der Reparaturbetrieb für Teile der Wiener Straßenbahn und der Ersten Wiener Elektrischen Stadtbahn.

1971 wurde das Einzelunternehmen in die Firma Karl Gotschlich Gesellschaft m.b.H. umgewandelt.

1974 wurde neben der Lohnfertigung die Weiche für eine eigene Produktlinie gestellt. Es wurden Drehsperren für den Einsatzbereich Schilifte hergestellt, die hauptsächlich in Österreich eingesetzt wurden.

1978 wurde der Firmensitz nach Wien 21 verlegt und ein modernes Firmengebäude errichtet. Das Kerngeschäft verlagerte sich in den Maschinenbau-, Feinmechanik- und Blechbearbeitungsbereich. Mit allen metallverarbeitenden Fertigungstechniken wurden kundenspezifische Maschinenbauteile hergestellt.

1980 wurde das Produkt Drehsperre weiterentwickelt und der Wandel der Firma vom Lohnfertigungsbetrieb zum Hersteller einer eigenen Produktpalette vorangetrieben. Durch den Einsatz von Mikrocomputertechnik und Feinmechanik wurden neue Lösungswege möglich. In der Praxis hatte sich gezeigt, daß rein mechanische Drehsperren herkömmlicher Bauart, ob für die Zutrittskontrolle oder zur Personenzählung eingesetzt, immer einige Schwächen aufweisen.

1988 wurde die erste motorgetriebene 3-Arm-Drehsperre der Welt von der Firma Gotschlich entwickelt und patentiert und setzte damit einen neuen Stand der Technik. Um diesen Vorsprung zu halten, wurde eine eigene Entwicklungsabteilung unter der Leitung des Sohnes, Ing. Andreas Wotke, geschaffen, die ausschließlich an der Weiterentwicklung der Produkte und am Umsetzen kundenorientierter Projekte arbeitet.

1994 wurde ein internationales Vertriebsnetz eingerichtet. Im Betrieb wurden ausschließlich Eigenprodukte erzeugt. Durch Investitionen in den Maschinenpark wurde die Fertigung auf den letzten Stand der Technik gebracht.

1996 wurde die Firma Karl Gotschlich GesmbH mit dem MERCUR, dem Innovationspreis der Wiener Wirtschaft, ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde für die Entwicklung eines Antriebssystems für Drehsperren und Personentüren mit integriertem Antrieb verliehen.

1998: 50-jähriges Firmenjubiläum, eine weitere Montagehalle wird eröffnet.

1999: Die Millennium-Sensorschleuse, eine Schleuse mit Open-Gate-Funktion, wurde zur Erweiterung der Drehsperrenserien entwickelt und erstmalig im Millennium-Tower Wien und bei der Generali-Versicherung Wien installiert.

2000 ergänzte die Firma ihre Innovationen durch eine behindertengerecht angetriebene 2-Arm-Drehsperre. Diese Entwicklung wurde in Europa und in den USA patentiert.

2003 wurde die neue Produktionsstätte in Kärnten eröffnet. Dort werden hauptsächlich Großsysteme gefertigt.